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Mein Pilgerweg
von Düren nach Oberammergau
vom 01.09.2010  bis  25.09.2010  ca. 650 km
1. Etappe:  Von Düren nach Euskirchen
Mittwoch,  den  01.09.2010   ca. 32,1 km

Starzeit: Am 01.09.2010 gegen 07.3o Uhr.          
Wetter: Sonnenschein und dünne Schleierwolken.  -  Es kann nicht besser sein.           

Helga begleitet mich, zusammen mit Toby.  -  Wir sind bei Sandra u. Peter, in der Kerpener Straße, zum Frühstück verabredet. Helga hat ihr Fahrrad mitgenommen. Sie will dann später, von dort aus, zusammen mit Toby, mit diesem Fahrrad, nach Hause fahren.                                                                                                  

Von unserem Haus aus, gehen wir gleich nach links, auf einen Wirtschaftsweg und dann rechts. Wir überqueren die B56 und gehen zunächst nach rechts um dann gleich links, über die „Schwarze Brücke“, in Richtung Rur weiter zu laufen. Dort schwenken wir  nach rechts und folgen dem Fluss, auf dem Rur-Radweg, in Richtung Mariaweiler.

Über die Mariaweiler Brücke verlassen wir, nach links, den Rur-Radweg und gehen nach Birkesdorf hinein. Nun gehen wir in Richtung des alten Eingangs, zum Birkesdorfer Krankenhaus. In Höhe des Kindergartens passiert es dann:

„Ich hatte, als ich aus Rom zurück war und meine alten Wanderschuhe abgelaufen waren, Neue bestellt. Sie waren zwar schon etwas eingelaufen und für den Zweck dieser langen Wanderung, hatte ich sie auch eine Schuhgröße größer bestellt. Denn bei solchen Mammuttouren, von täglich 30 - 40 km und das jeden Tag, müssen die Schuhe wenigstens eine Nummer größer sein. Die Füße brauchen Platz, da sie ja schließlich im Laufe des Tages anschwellen. Die Schuhe wurden über die Ferse, mit den Schnürriemen festgezogen. Eines der dazu angebrachten Bänder, ging am rechten Schuh entzwei. Der Schuh hatte jetzt keinen richtigen Halt mehr. Es wäre unmöglich gewesen, mit diesem Defekt, die Wanderung fortzusetzen.“

Sch…     ön!    -    Was nun?

Helga hatte mir noch ein paar Wanderschuhe, in normaler Schuhgröße bestellt. Diese waren aber eigentlich für zu Hause und nur zum spazieren gehen gedacht. Bei der nächsten Bank, vor dem Krankenhaus, wechselte ich dann also erst mal mein Schuhzeug. Ich hatte zum Glück, meine alten Sandalen mit genommen. Diese zog ich also an und Helga fuhr, mit ihrem Fahrrad, zurück nach Hause und holte, die von ihr bestellten Wanderschuhe.

Ich ging inzwischen, zusammen mit Toby weiter, in Richtung Kerpener Straße.  -  So zogen wir, Toby und ich, am Landeskrankenhaus vorbei, dann über die Kreuzung und in die Brückenstraße. Am Ende der Brückenstraße, gehen wir nach rechts, in einen Park hinein. Hier begegnet mir eine Frau, mit ihrem Hund.  -  Helga wird später diese Frau fragen: „Entschuldigung!  -  Haben Sie einen Wanderer, mit einem Hund und einer Gitarre auf dem Rucksack gesehen?“  -  Die Frau sagt:„Ja, das ist aber schon etwas her, denn er ist schon am Sportplatz nach links abgebogen und in Richtung  Merzenicher Straße weiter gegangen.“
Aus dem Industriegebiet kommend, überquere ich die Merzenicher Straße und gehe dann nach links, in Richtung Merzenich. Nach der Hälfte der Strecke, verlasse ich die Straße und gehe nun auf einem Feldweg, der parallel zu Straße verläuft.

In dem Moment ist Helga, mit den Ersatzschuhen, zurück und hat uns wieder erreicht. 
Anstatt froh zu sein, dass Helga den Weg auf sich genommen hat, um mir die anderen Schuhe zu holen, haben wir einen kurzen Wortwechsel, weil Helga einen anderen Weg gehen will.

So trennen sich unsere Weg wieder.   -   Ich gehe weiter, den holprigen Feldweg entlang, der nach rechts abbiegt und zur Kerpener Straße führt. Helga fährt, mit ihrem Fahrrad, auf dem schön asphaltierten Wirtschaftsweg weiter, in Richtung Kölner-Landstraße und gelangt so, von dort aus, dann auch in die Siedlung der Kerpener Straße.

Ich gehe also, zusammen mit Toby, weiter auf diesem Feldweg und kann dann, von hinten, bei Sandra und Peter, übers Grundstück, ins Haus gelangen.

Nun wird erst mal ausgiebig gefrühstückt. Dann wechsele ich die Wanderschuhe und mache mich, so gegen 10.3o Uhr, wieder auf den Weg nach Bayern.  

Am Ende der Kerpener Straße, gehe ich nach links und ein Stück an der Kölner-Landstraße entlang. Dann wende ich mich nach rechts, auf einen Wirtschaftsweg, der an Windkrafträdern vorbei führt. Ich erreiche Binsfeld und weiß jetzt hier schon, dass ich mit dem Schuhwechsel einen großen Fehler gemacht habe.  -   Diese Wanderschuhe sind noch ganz neu und ich habe sie noch keinen Meter an den Füßen getragen. Die ersten Blasen kündigten sich bereits an. Hier habe ich dann versucht, zu retten, was nicht mehr zu retten war und die beiden Versen bepflastert.

Ich gehe nun also durch Binsfeld hindurch und dann rechts, an einer schönen, alten Burg vorbei und gelange nach Rommelsheim. Weiter geht es, durch die Felder, in Richtung Kelz. Mitten im Feld, treffe ich einen Monteur, der gerade seine Mittagspause macht. Natürlich fragt er mich aus, über mein Vorhaben und ist verwundert, dass ich so etwas unternehme. Er schreibt sich meine Webseite auf.  -  (Er schaut sie sich auch an und schreibt mir etwas in mein Gästebuch.)  -  Dann ziehe ich weiter, nach Kelz.  -  Am Denkmal, des Originals von Kelz, mache ich eine längere Pause, in der ich meine Füße wieder bandagiere. Ich mache noch ein paar Fotos, von diesem schönen Dorf und ziehe dann weiter, in Richtung Euskirchen.

Nun geht es an der der B244 entlang, auf Feld- und Radwegen. In der Höhe von Zülpich, muss ich wieder erneut, meine Füße behandeln. Gegen 18.oo Uhr habe ich dann Euskirchen erreicht. Im Hotel „Zum Frankengraben“ werde ich übernachten.

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Nun beginnt für mich, die täglich wiederkehrende Arbeit. Zuerst duschen, dann Füße behandeln und verbinden, Wäsche waschen. Nachdem ich gegessen habe, schreibe ich mein Tagebuch. Laut Navi waren es heute 32,1 km. Ich fühle mich noch wohl, obwohl meine Füße schon sehr gelitten haben und ich etwas platt bin.  -  Für die erste Etappe geht es mir gut. 

02.Etappe-von Euskirchen nach Bad Neuenahr/Ahrweiler am 02.09.2010 ca.33,7 km
02.Etappe-von Euskirchen nach Bad Neuenahr/Ahrweiler am 02.09.2010 ca.33,7 km

 

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