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3. Etappe: Von Bad - Neuenahr/Ahrweiler nach Namedy/Andernach
Freitag,  den 03.09.2010     ca. 24 km


06.3o Uhr aufstehen.  
07.3o Uhr Frühstück.
08.15 Uhr Abmarsch  

Heute habe ich große Probleme, mir die Schuhe anzuziehen. Beim ersten Versuch zu gehen, stelle ich schmerzhaft fest:  Es geht nicht!  -  Zu viele Druckstellen. Was tun sprach Zeus? Zweiter Versuch mit Sandalen. Die Füße sind dick verbunden und es geht, ohne Schmerzen in die Sandalen.

Nach dem guten und reichhaltigen Frühstück, wie immer in den Jugendherbergen, erreiche ich durch den Garten der Herberge, den Ahr-Uferweg. Auf diesem marschiere ich nun, an der Ahr entlang, in Richtung Bad Neuenahr. Ich wandere durch den schönen Kurpark, an einem Daliengarten vorbei und komme zum Kasino. Danach passiere die Autobahnbrücke, die in schwindelnder Höhe, das Ahrtal überspannt.

Ich erinnere mich noch gut, an die Zeit als diese Brücke gebaut wurde und wir auf dem Weg nach Süden, in den Urlaub, noch durch dieses enge Ahrtal mussten, um dann später wieder auf die Autobahn zu kommen. Es war schon beeindruckend, wenn man sah, wie die Brückenteile zusammengeschoben wurden. Unten hat man zur Verschönerung, um die Brückenpfeiler, Mosaiken angebracht, die das Bild etwas bunter machen. Unterhalb der Brücke befindet sich das Dorf Heppingen. An diesem Dorf gehe ich vorbei, in Richtung Sinzig.

Als ich heute Morgen loszog, war es noch nebelig. Jetzt hat sich die Sonne durchgesetzt und es ist angenehm warm geworden. Auf der nächsten Bank, die am Wegrand auftaucht, mache ich eine Pause. Dann gehe ich weiter, an Bad Bodendorf vorbei, nach Bad Sinzig und von dort weiter, nach Bad Breisig. Von Sinzig nach Bad Breisig, gehe ich parallel zum Rhein, auf Feldwegen. Vor Bad Breisig, mache ich an einem Kiosk, der schön gelegen ist, im Schatten von Bäumen, eine längere Pause. Ich wandere gegen 13.oo Uhr weiter.

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Mein Ziel war es, mit der Fähre „Burg Rheineck“ auf die andere Rheinseite überzusetzen. Zwei Radfahrer rieten mir jedoch davon ab. Ich solle besser auf dieser Seite des Rheins bleiben, da ich noch bis Boppart, auf dem bequemen Radweg, am Rhein entlang weiter wandern könne. Da hatte ich noch einmal Glück gehabt, denn die Fähre hatte gerade abgelegt und ich wartete auf die Nächste.

So wandere ich weiter, immer am Vater Rhein entlang und sehe, hoch über den Weinbergen, die den Rhein rechts und links säumen, die Burgen und Schlösser. Dann entferne ich mich etwas vom Rhein und erreiche, meinen heutigen Etappen-Zielort Namedy.

Hier gibt es auch ein sehr schönes Schloß, das von einer Gräfin bewirtschaftet wird. Nachdem ich das Schloß passiert hatte, kam ich zum Ortseingang. Hier gibt es ein Restaurant mit Fremdenzimmer. Beim Anblick dieses Hauses rechnete ich schon damit, dass ich zum nächsten Ort weiter gehen muss. Ich habe dann eine Frau nach einer Übernachtungsmöglichkeit gefragt. Sie führte mich zum Namedyer Hof. Damit war der Tag gerettet.

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Hier befinde ich mich auf dem  Eifel-Camino  (Eifel Jakobsweg)  und im „Landgasthof Namedyer Hof“, in dem ich heute Quartier nehme, ist die Stempelstelle des Jakobsweges.

Nun wieder die tägliche Routine. Bei der Fußpflege stelle ich fest, dass die Blase, am linken Fuß, schon fast verheilt ist. Aber meine zwei dicken Zehen sehen nicht sehr schön aus. Die Nägel haben sich abgehoben und um die Nägel herum, bildet sich eine blutunterlaufene Wulst, die mit Wasser gefüllt ist. Meine Sorge ist nun die, dass sich die Blasen in der Nacht öffnen und dann die Bettwäsche beschmutzen. Darum muss ich die Zehen dick verbinden.

Mit den Sandalen habe ich keine Probleme und auch keine Schmerzen. So werde ich eben weiter, in Sandalen meinen Weg fortsetzen. Es war heute ein schöner Weg, meistens auf Rad- und Wanderwegen, am Rhein entlang. Das Wetter war zwar anfänglich etwas trübe, wurde aber immer besser und war dann schön und warm.

04.Etappe-von Namedy-Andernach nach Koblenz am 04.09.2011 ca 22 km

 

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