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5. Etappe: Von Koblenz nach St. Goar
Sonntag,  den  05.09.2010  ca. 38 km

06. oo Uhr aufstehen.  
06.45 Uhr Frühstück.
07.15 Uhr Abmarsch

Heute wieder neblig trübes Wetter. Ich marschiere fast 1 Std. durch Koblenz, bis ich die Stadt hinter mich lassen kann. Bald schon, passiere ich die Königsbacher-Brauerei, die plötzlich, rechts der Straße, aus dem Nebel, auftaut. Im Stadtteil Stolzenfels begegnen mir zwei Radsportler, die dabei sind, ein Rad zu flicken. Natürlich, wie soll es auch anders sein, werde ich wieder ausgefragt. Hier bringe ich dann meine Geschichte unter:

„Ich muss nach Oberammergau, zu den Passionsspielen.  -  Ich muss dort einen Hirten vertreten, der wegen Krankheit ausfällt.“  

Sie schauen mich erst ungläubig an. Als sie dann aber sehen, dass ich grinse, merken sie, dass ich sie auf den Arm nehme. Es wird herzhaft gelacht und ich ziehe weiter.  Ich gehe wieder immer am Rhein entlang, bis Renser. Die Sonne versucht, sich langsam durchzusetzen und den Nebel zu vertreiben. Hier mache ich meine erste Pause. Es ist noch sehr kühl. Mein Weg, längs des Rhein´s, führt mich nach Spay. Hier mache ich noch mal eine Pause und beobachte die Menschen, die sich zu Fuß, oder per Fahrrad, am Rhein entlang bewegen.

Die Sonne scheint und es wird nun richtig warm. Nun kann man die ganze Schönheit, dieses Rheintales, mit seinen Burgen, hoch über dem Rhein, sehen. Es herrscht reger Schiffsverkehr, auf dem Rhein. Ab Spay beginnt der lange Weg, noch 16 km bis St.-Goar. Dann um den Rheinbogen herum, nach Boppard.

Auf beiden Rheinseiten fährt die Bahn und es führen auf beiden Seiten des Rhein´s, stark befahrene Bundesstraßen ( B9 + B42 ) entlang. Die Fernzüge und Regional Bahnen, sind schon gut Geräusch gedämmt. Wenn aber die Güterzüge durch das Rheintal donnern, dann rappelt und scheppert es. Mit ohrenbetäubendem Lärm rasseln sie am Rhein entlang.

Es ist ein mühseliger Weg, längs der Landstraße, auf dem Radweg, in der prallen Sonne, bis Boppart. Hier lege ich dann wieder eine Pause ein und ziehe dann aber bald weiter, bis Bad Salzig und dann noch weiter bis nach St.-Goar. Hoch über St.-Goar steht eine Burg. Auf der anderen Rheinseite, in St.-Goarshausen, thront auch eine Burg. Am Stadteingang ist der Yachthafen. Er wird gerade umgebaut.

Die Jugendherberge liegt oberhalb der Gleise, im Berg. Hier bekomme ich ein Zimmer, ganz oben, unter dem Dach und ohne Dusche und WC. Das mit Abstand schlechteste Zimmer, auf meinen bisherigen Wanderschaften. Es ist von außen ein schönes Gebäude, welsches aber dringend einer Generalsanierung bedarf. Für 1 Nacht reichte es aber und ich war froh, dass ich ein Bett für die Nacht hatte und sogar Abendessen und Frühstück bekommen konnte.

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Essen ist in allen Jugendherbergen immer gut. Nachdem ich meine alltäglichen Arbeiten erledigt und zu Abend gegessen hatte, gehe ich noch etwas hinunter, in die Stadt. Hier ist es sehr schön und gemütlich.
Nach dem anfänglichen Nebel, am frühen Morgen, klarte dass Wetter auf und ich wanderte  heute den ganzen Tag, bei Sonnenschein, am Rhein entlang. Überwiegend auf befestigten Radwegen. Nach ca. 38 km hatte ich die „Jugendherberge St.-Goar“ erreicht.

 

06.Etappe-von St.Goar nach Ruedesheim a/R. am 06.09.2010 ca. 30 km

 

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