Inhalt
Blind
Startseite
Blind
Jakobsweg
Blind
Rompilger
Blind
Westwaerts
Blind

 

 

 

 

 

 

 

11. Etappe: Von Weinheim nach Leimen 
Samstag,  den  11.09.2010  ca. 28 km

06.3o Uhr aufstehen.  
07.3o Uhr Frühstück.
08.oo Uhr Abmarsch

Bei Sonnenschein verlasse ich, gegen 08.oo Uhr, die Jugendherberge und wandere, nach links, die Straße entlang und erreiche so wieder die B3. Ich gehe am Industriegebiet von Weinheim vorbei und gelange bald nach Lützelsachsen. Von dort geht es weiter, nach Schriersheim. Hier mache ich, im Biergarten eines Hotels, (es ist leider noch geschlossen) eine Pause.

Ursprünglich wollte ich hier abbiegen, um nach Neckargemünd, in die dortige Jugendherberge zu gehen. Diese befindet sich aber in einem Altbau bzw. ist in der alten Stadtmauer integriert. Nun, so was hat sicherlich auch seinen Reiz. Aber erfahrungsgemäß sind solche Unterkünfte meistens sehr primitiv und alt. Darum gehe ich hier lieber gerade aus weiter, in Richtung Leimen und versuche dort, in einem gemütlichen Gasthof, oder Hotel, zu übernachten.

Hinter Schriersheim gehe ich wieder auf der so genannten Ferien- und Bergstraße, auf der ich bereits seit Gestern unterwegs bin und gelange so nach Dossenheim. Weiter geht es, in einen Vorort von Heidelberg, mit dem seltsamen Namen „Handschuhsheim“.  -  Hier komme ich mir vor, wie in einer Steinwüste. Ich muss lange gehen, eh in diesem Häusermeer das erste Grün auftaucht.  Die Straße führt mich automatisch auf eine Neckarbrücke, über die ich dann, nach Heidelberg hinein gehe. Von der Brücke aus, sehe ich links, die Altstadt und das Schloss liegen. Ich gehe aber noch weiter geradeaus, bis zu einem Gasthof, mit Biergarten. Hier mache ich dann erst mal Rast. -  Bald wandere ich dann weiter, durch die Stadt. An deren Ende schließt sich eine große, amerikanische Kaserne, zu beiden Seiten der Straße an. Die Kaserne ist mit schweren Eisengittern gesichert und die Zufahrten mit großen Betonblöcken verstellt. Hinter der Umzäunung, sehe ich Familien, die dort mit ihren Kinder grillen und in der Sonne, den Tag genießen. - Es ist schon eine traurige Sache, wenn sich die amerikanischen Gäste, in unserem Land, so vor Terroristen absichern müssen und hinter starken Gittern, mit ihren Familien, fast in der Abgeschiedenheit leben müssen. Man muss sich schon etwas schämen, wenn man das sieht.

So wandere ich also weiter, die Straße entlang und erreiche Leimen. Der Ortsanfang wird durch ein Zementwerk beherrscht und ist dementsprechend trostlos und nicht sehr einladend. Auf der linken Seite, der Straße, ziehen sich Straßenbahnschienen entlang. Je weiter ich aber dann in den Ort hinein komme, je einladender wird dann der Ort.  Mitten im Dorf, bekomme ich dann, in einem schönen Gasthof, ein Zimmer.

Bild-8 Bild-9
Text-Bild-8+9


Heute konnte ich, bei schönem Wetter, in Weinheim los gehen. Ich gehe seit gestern, auf der sogenannten Ferien- und Bergstraße entlang. Sie zieht sich, am Fuße der Berge entlang, auf welchen viele Burgen stehen. So gelange ich, nach ca. 28 km, nach Leimen und übernachte nun, im  Gasthof und Hotel  - „Zum Bären“   direkt in der Altstadt.

 

12.Etappe-von Leimen nach  Sinsheim am 12.09.2010 ca. 23 km

 

Bildergalerie
 
Bild-1
Text-Bild-1
Bild-2
Text-Bild-2
Bild-3
Text-Bild-3
Bild-4
Text-Bild-4
Bild-5
Text-Bild-5
Bild-6
Bild-7
Text-Bild-6+7