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12. Etappe: Von Leimen nach Sinsheim 
Sonntag,  den  12.09.2010  ca. 23 km

06.3o Uhr aufstehen.  
07.3o Uhr Frühstück.
08.oo Uhr Abmarsch

Und wieder scheint heute Morgen die Sonne, als ich frohen Mutes, gegen 08.oo Uhr, das Hotel verlasse und weiter, auf der Ferien- und Bergstraße, meine Wanderung fortsetze. Nachdem ich, wie bisher jeden Morgen, meine Zehen verbunden habe und auch die Sandalen angezogen habe, kann ich ohne Schmerzen, meinen Weg fortsetzen.  -  Weder die Hüften, noch die Schienbeine, oder sonst Etwas, schmerzt.  -  Alle Probleme, mit denen ich mich auf meinen bisherigen Pilgerwegen herumplagen musste, lassen mich glücklicherweise bei dieser Wanderung in Ruhe.  -  Hoffentlich bleibt es so!

Der nächste Ort, den ich erreiche, ist Nußloch. Hier habe ich Glück. Am Ortseingang treffe ich auf eine Straßenbaustelle. Hier steht eine Dixi Toilette. Eigentlich für die Bauarbeiter gedacht. Da ich aber dringend muss, kann ich hier meine Notdurft verrichten.

Sichtlich erleichtert, gehe ich an der Kirche vorbei und erreiche den Dorfplatz. Hier herrscht reger Betrieb. Die Leute sind dabei, Jahrmarktsbuden und Stände zu bestücken, denn es ist Kerwe (Kirchweih oder Kirmes) in Nußloch.  -  So kommt mir ein Musiker entgegen, den ich nach dem Weg frage und natürlich frage ich ihn, was er mit der Tuba macht. Er sagt: „Wir spielen in der Kirche beim ökumenischen Gottesdienst, anlässlich der Kerwe“. -  Und, wo gehst Du am frühen Morgen schon hin? fragt er mich.  -  Schade dass es noch 1 Stunde dauert, bis die Messe beginnt, sonst wäre ich gerne dort geblieben.   -  Nachdem ich ihm meine Geschichte erzählt habe, gehe ich weiter und komme zum nächsten Ort, Wiesloch

In Wiesloch muss ich links abbiegen, um danach Dielheim zu erreichen. Hier ist es wieder, für einen hungrigen und diebischen Pilger, wie im Paradies.  -  Äpfel, Birnen und Weintrauben wachsen am Wegesrand. Hier hat es nur weiße Trauben, die aber genauso saftig sind, wie die Blauen.

Dann gehe ich durch Horrenberg. Ich wandere nun über hügelige Landschaften. Auf der Höhe hält plötzlich eine Frau neben mir an, sie muss ihr Auto noch etwas zurück rollen lassen, da sie schon an mir vorbei war. Sie hat angehalten um mich ein Stück mit zunehmen. Ich lehne das Angebot dankend ab und erzähle ihr weshalb.  -  Natürlich fragt sie mich dann aus und fährt bald weiter.   -   Es ist inzwischen schon sehr warm geworden und ich schwitze.  -  Es dauert nicht lange, da kommt die Frau wieder zurück.  -  Sie hält wieder neben mir und sagt: „Mitfahren wollen Sie nicht! Aber eine Flasche zu trinken nehmen sie aber doch bestimmt.“Sie reicht mir eine „gekühlte“ Flasche Apfelschorle und fährt dann wieder zurück, nach Hause.

Es geschieht mir schon auf meinem ganzen Weg, dass ich angesprochen werde, oder wie hier, dass man mir zu trinken gibt. Es macht Spaß, mitzuerleben, wie wildfremde Menschen Anteil nehmen und mich dauernd ansprechen.  -  In den Dörfern und Städten, kommen dauernd Menschen auf mich zu, um nur einfach mit mir zu reden.

Als ich dann den Berg herunter komme, erreiche Hoffenheim. Ich sehe das neue Stadion, der Bundesligamannschaft. Als ich unten, im Dorf, Pause mache, kommt sogar der Mannschaftsbus gefahren.  Dann gehe ich weiter, nach Sinsheim. In Sinsheim ist Stadtfest. Aus diesem Grund kreisen dort, die ganze Zeit, alte Doppeldecker-Maschinen herum.

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Ich durchquere den Ort Rohrbach und erreiche dann Steinsfurt. Hier versuche ich vergeblich, ein Zimmer zu bekommen. So muss ich notgedrungen wieder 2 km zurück gehen, zum Technologie-Museum. Hier, in der Nähe, finde ich das „Hotel Sinsheim“.
Man bekommt, im Museum, auch einiges an alten Fluggeräten zu sehen. So stehen hier sogar, und weithin sichtbar, auch 2 französische Concorde Flugzeuge.

Bei schönem und warmem Wetter zog heut Morgen los. Es blieb den ganzen Tag schön und so erreichte ich, nach 23 km das “Hotel Sinsheim“.

 

13.Etappe-von Sinsheim  nach Heilbronn am 13.09.2010 ca. 27 km

 

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