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19. Etappe: Von Weißenhorn nach Krumbach
Sonntag,  den  19.09.2010  ca. 25 km

07.3o Uhr aufstehen.  
09.oo Frühstück.
09.3oUhr Abmarsch

Die Sonne scheint und ich mache mich auf den Weg. Der Länge nach, muss ich zunächst durch Weißenborn gehen, um dann nach links abzubiegen, Richtung Kronach. Die Straße führt mich bergauf und bergab, durch Laubwald, der langsam beginnt, sich bunt zu färben.

Ich befinde mich hier, bereits im Allgäu, was aber noch schwäbisch gefärbt ist. Die Hügel sind sanft ansteigend und abfallend und ziehen sich lang, durch Wiesen und Wälder. Ich wandere hier, auf schönen, befestigten Wirtschaftswegen, über die Berge. Nachdem ich Weißenborn verlassen habe, sehe ich von Weitem, am Rand eines bewaldeten Berges, oben über dem weiten Tal, durch das ich gerade gehe, eine Kirche, mit 2 mächtigen Türmen.

Ich durchwandere Biberach und erreiche etwa 1,5 Stunden später Roggenburg, das oben, auf dem Berg liegt.  -  Roggenburg besteht zum größten Teil, aus einem Kloster des Deutschen - Tempelritter - Orden.  -  Die Kirchtürme, die ich bereits von Weißenborn aus, sehen konnte, gehören zur Klosterkirche.

Im Kloster - Cafe mache ich eine Pause.  -  Neben mir am Tisch, sitz ein Ehepaar, das mich anspricht und wissen will, was ich mache und wohin mein Weg führt.   -   Dann kommt auch die Frage: „Warum machen Sie das?  -  Wieso laufen Sie, aus dem Rheinland, zu Fuß, bis hier her?“   -   Da ich in Ulm die Erfahrung gemacht habe, dass die Bayern über das, was in Oberammergau stattfindet, informiert sind, muss ich eine andere Geschichte erfinden.   -   So erzähle ich: „Wir wollen zu den Passionsspielen.  -  Wir haben aber nur ein kleines Auto, einen „Smart“.  -  Da passen nur 2 Personen rein.  -  Meine Frau und meine Tochter, sind mit dem Auto unterwegs und ich, als Dritter, musste nun, weil kein Platz mehr im Auto ist, zu Fuß laufen.“   -   Sie schauen mich ganz entgeistert an.  -  Die Frau setzt schon zum sprechen an und sagt:   „Sagen Sie bloß,    -   wie alt sind Sie denn?    Dann sieht sie, dass ich grinse und er sagt:  „Merkst Du denn nicht?  -  Der will uns auf den Arm nehmen.“   -  Es folgt dann ein herzhaftes Lachen.

Ich gehe noch in die Klosterkirche und dann weiter, in Richtung Krumbach.   -   Der Platz des Klosters ist so gut gewählt, dass die Kirchtürme, in dem folgenden Tal, genauso weit sichtbar sind, wie in dem Tal, aus dem ich gerade gekommen war.  -  Ich sehe eine ganze Gruppe Jakobspilger, die hier am Kloster, meinen Weg kreuzen.

Ich wandere weiter, durch die Felder und Wiesen, an Ingstetten vorbei, nach Derenhausen und dann nach Krumbach.  -  Nach ca. 22 km, erreiche ich gegen 14.3o Uhr Krumbach und bekomme, im „Gasthof und Metzgerei Diem“,ein Zimmer.  -  Bei der Anmeldung, weis der Inhaber gleich, woher ich komme, denn sein Bruder wohnt in Jülich

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Heute führte mich mein Weg, bei strahlendem Sonnenschein, durch große, weiträumige Täler, durch Wiesen, Waldgebiete und Felder, überwiegend auf Feldwegen und durch typisch Allgäuer Landschaft.   -   Krumbach ist ein schönes Städtchen, zum Urlaub machen.

 

20.Etappe-von Krumbach  nach Tussenhausen am 20.09.2011 ca. 25 km

 

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