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20. Etappe: Von Krumbach nach Tussenhausen
Montag,  den  20.09.2010  ca. 25 km

06.oo Uhr aufstehen.  
06.45 Uhr Frühstück.
07.15 Uhr Abmarsch

Die Sonne scheint und es weht ein angenehmer, kühler Wind. Ich muss gleich, nachdem ich los gegangen bin, meine Jacke ausziehen, denn es ist bereits zu warm und ich schwitze, unter dem Rucksack. Ich gehe bis zum Stadtrand und frage dort Jemanden nach dem Weg. Der Mann erklärt mir grob meine Richtung und ziehe weiter, in Richtung Aletshausen, wo ich nach der ursprünglichen Planung, bereits Gestern übernachten wollte. Da ich die Etappen aber verkürzt habe, blieb ich in Krumbach und gehe nun, durch Niederraunau und Hohenraunau über Gaismarkt, bis vor Aletshausen, wo ich nach links abbiege und über Winzer und Hasberg, den Berg hinauf, nach Kirchheim gehe.

Bei Winzer gehe ich ins Unter-Allgäu hinein. Kirchheim ist ein schönes Dorf.  -  Hier mache ich eine Pause.   -   Als ich weiter gehen will, fährt ein Radfahrer an mir vorbei und macht dann eine Vollbremsung.  -  Er kann sich gerade noch, an einem Straßenschild festhalten, bevor er stürzt.   -   Er will sich mit mir unterhalten und ist begeistert, von meiner Wanderung. Er will wissen, was der Spruch, auf meiner Gitarre: „Alle Wege führen nach Rom.“ zu bedeuten hat.   -   Dann erzähle ich ihm, von ROM, von der Papstaudienz, von der Eintragung ins Pilgerbuch, im Petersdom und von meinem Gang mit Don Bruno Vercesi, an den Sarkophag (Steinsarg) des hl. Petrus. (und es steht geschrieben, wir haben Ihn in rotem Stein beerdigt.)

Ich ziehe dann weiter zur Stadt hinaus. Ich gehe über Derndorf, Spöck und Mörgen nach Zaisertshofen. Dann komme ich nach Tussenhausen. Ich frage hier gleich, im Dorf, nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Man sagt mir, die einzige Möglichkeit sei oben, auf dem Berg, im Waldcafe.   -   Hier kommt der Wirt, nach mehrmaligem Klingeln (Heute ist Ruhetag) und erklärt mir, dass bei ihm alles besetzt ist, aber dass gegenüber die Frau Riederle privat Zimmer vermietet.   -   Dann erklärt er mir die Alpenkette, die ich schon ein paar Tage, im Dunst, erkennen konnte.   -   Er zeigt mir auch, wo ich hin will,  -  unterhalb der Zugspitze.

Ich gehe also zu Fam. Riederle und bekomme tatsächlich ein Zimmer. Frau Riederle, macht mir sogar noch Abendessen.   -   Auf dem Grundstück, der Fam. Riederle steht ein Wohnmobil, mit Hamburger Kennzeichen.  -  Die Leute machen schon über 30 Jahre, hier Urlaub und sind mit der Fam. Riederle befreundet.

Als ich mich sehen lasse, werde ich sofort mit Fragen gelöchert. Frau Riederle hat natürlich gleich erzählt, dass ein Pilger im Haus ist. Auch Herr Riederle kommt, um mich extra zu begrüßen.

Der Hamburger ist zusammen, mit Herrn Riederle dabei, einen Zaun zu ziehen, für Dammwild, das hier gehalten werden soll.

Auch heute war es eine schöne, verkürzte Etappe, durch das Unter-Allgäu, durch ein weites Tal, hinauf nach Kirchheim und wieder leicht abfallend, nach Tussenhausen, das ich gegen 14.oo Uhr und nach 25 km ereiche, um im Haus „Anton Riederle“ ein Zimmer zu bekommen.

 

21.Etappe-von Tussenhausen  nach Waal am 21.09.2010 ca. 22 km

 

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